Bezirksoberliga, Runde 9

Relegation??

Ähnlich wie in der 8. Runde gegen PTSV war die Favoritenstellung auch in der letzten Runde gegen den Reideburger SV 1990 klar. Groß war die Chance, den vorletzten Platz verlassen zu können, vor allem auch wegen der wenigen Brettpunkte, ohnehin nicht.

Julius

Julius

Trotzdem wurden wir auch im halleschen Osten zu unserem wahrscheinlich letzten Punktspiel in der Bezirksoberliga freundlich begrüßt, mit den besseren Wünschen für die Gastgeber natürlich. Der Beginn, an fast allen Brettern, war wie immer, recht gut. Der Mannschaftsleiter der V. Mannschaft der Reideburger, Rainer Lüdigk, musste in der Zweiten aushelfen und bekam es mal wieder gegen einen unserer Jugendlichen zu tun. Gegen Johann und Jaron hatte es jeweils ein Remis und viel Lob gegeben. Nun war Nelly Adelmeyer die Gegnerin. Nelly startete, wie erwähnt gut, doch dann stellte sie wohl einen Bauern ein und zum Schluss meinte Herr Lüdigk kalt und nüchtern: „Nichts geht mehr,“ und hatte, beim Matt mit König und Dame, wohl auch recht. Auch „die Aushilfe“, Rüdiger Schneidewind“, hatte keinen guten Tag. Aktives Spiel zu Beginn, dann eine übersehene Springergabel und bei immer weniger werdender Zeit auch noch ein kleiner „Black out“, da stand es, nach über zwei Stunden 0:2. Dann keimte etwas Hoffnung, weil Lars Jungklaus (gegen Uwe Ritter) und Matti Adelmeyer gegen René Kern ihre Partien gewannen. Doch die endgültige Entscheidung gegen uns fiel an den hinteren Brettern. Markus Wähler hatte von Anfang an auf Offensive gesetzt und dabei allerdings zwei Figuren verloren und auch der weiße Angriff von Tim Kluge gegen Frank Pietsch war unwiderstehlich und nach drei Stunden war der Wettkampf verloren. Yury Golitsyn mühte sich verzweifelt im Damenendspiel mit Bauern, doch nach dem Dametausch blieben je drei Bauern und das Remis. Vor der letzten Partie stand es also 4,5:2,5 gegen uns. Julius Pietsch war es vorbehalten, gegen Arne Christian Seidel, die letzte Partie zu spielen. Es war eine gute Partie von beiden, mit nur einem Problem: Julius hatte eine halbe Stunde weniger Zeit. Bei gleichem Material musste Arne nur die letzten Drohungen beachten, aber Julius hatte keine Chance, in die Zeitkontrolle zu kommen. Blättchenfall und eine deutliche und verdiente Mannschaftsniederlage zum Schluss.
Dazu kam, dass „die Aushilfe“ nach dem Wettkampf auch noch in die Notaufnahme ins Klinikum Kröllwitz musste, aber das nur nebenbei.
Allerdings konnte auch der SK Roland Weißenfels gegen Eintracht Quenstedt nicht punkten, so dass unser Team Vorletzter bleibt. Die Mannschaft muss nun entscheiden, wenn es zur Relegation kommt, ob wir sie überhaupt spielen wollen.

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