2. Spieltag Bezirksliga Halle u10

Zweimal Zittern in Merseburg

Erster Auswärtsauftritt unserer neuen u10- Mannschaft in Merseburg (bei 0 Grad und Dauerschneefall), allerdings wieder nicht in Bestbesetzung, gegen Weißenfels und die Gastgeber. Dass der Favorit in beiden Begegnungen sogar um einen Mannschaftspunkt bangen musste, war eigentlich nicht zu erwarten. Mit Marek Mischkewitz kam ein Neuling an Brett 4 zum Einsatz.

BL u10 SVRT - SV Merseburg

BL u10 SVRT – SV Merseburg

Vor der Begegnung mit SK Roland Weißenfels wurden alle noch einmal daraufhin gewiesen, bei 60 Minuten Bedenkzeit für 30 Züge, langsam zu spielen. Das galt scheinbar nicht für das 3. Brett. Der Gegner von Till Baude, Paul Kersten, vermeldete nach knapp 9 Minuten, mit Stolz diese 30 Züge. Für Till, der rasend schnell fast alles abtauschte und dann den letzten Springer einstellte, hieß das allerdings jede Menge Probleme. Am Ende, nach etwas mehr einer halben Stunde, waren diese Probleme unlösbar. Zwei Freibauern und ein Läufer standen dem armen König gegenüber und sein Gegner tat sich etwas schwer mit dem Matt setzen mit der Dame vor dem 0:1. Etwas wechselvoller verlief die Partie am 4. Brett. Unser Neuling nutzte einige Chancen nicht, übersah wichtige Drohungen und wurde von Jasmin Wald mit Turm und Dame schließlich Matt gesetzt. Zwischendurch hatte Jaron seine Partie am Spitzenbrett gegen Baruch Riemer sicher gewonnen, trotzdem lag das Quartett mit 1:2 zurück und es drohte sogar eine Niederlage. Georg befand sich im Schwerfigurenendspiel und kämpfte als Letzter um den Mannschaftspunkt. Mit Turm mehr sicherte er wenigstens das 2:2.
Kurz wurde mit Till und Marek analysiert, dann fand das Spiel gegen Weißenfels eine Fortsetzung gegen den SV Merseburg.
Dieses Mal patzte ausgerechnet Jaron an Brett 1 gegen Jonathan Burghardt. Er übersah im Mittelspiel eine einfache Springergabel mit Dameverlust und der Rest war nur Formsache. Jaron gab im 31. Zug auf. Zu dieser Zeit hatte Marek, nach Fehlern in der Eröffnung, am 4. Brett, zwei Leichtfiguren weniger. Seine schwarzen Figuren konnten kaum ziehen und die Gastgeber waren in froher erwartungsvoller Stimmung. Marek kämpfte zwar, doch erneut nutzte er beste Chancen nicht. Und so kämpften wieder vier Figuren gegen den König und nach 40 Minuten stand es erneut 0:2. Wieder begann das Zittern um einen Punkt. Wenigstens hatte Till Baude meine Worte beherzigt, griff mit klugen Ideen an und sorgte für das 1:2. Wieder spielte Georg am längsten und rettete letztlich das Quartett vor der Niederlage. Doch wieder nur 2:2 ist viel zu wenig, vielleicht sogar im Kampf um die Medaillen.

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