1. Spieltag Bezirksklasse

Spannender Auftakt

Hinein also in die Saison mit unserer Zweiten in die Bezirksklasse! Klassenerhalt ist das natürliche Ziel. Aber: würde man mithalten können? Mannschaftsleiter Markus Wähler war eigentlich optimistisch und als erster Prüfstein kam die SSV Hergisdorf in die Johannesgemeinde.
Und es begann sehr gut, weil Joris bereits nach einer Stunde das Sextett in Führung brachte. Sehr aggressiv und auch mit etwas Glück zu Beginn, dazu ein viel zu ängstlicher, beeindruckter Gegner, der nicht mal ein unberechtigtes Läuferopfer annahm und schon war er da, der erste Brettpunkt. Auch an den anderen Brettern passierte so einiges in den ersten zwei Stunden. Am 2. Brett bei Jaron, in der Partie gegen Konrad Fricke (DWZ: 1712!), wurde sein Remis abgelehnt, Eric Koch und Georg Spinka standen ganz gut. Nur Markus Wähler war arg in Bedrängnis geraten, weil sein Gegner viel Druck auf die Königsstellung ausübte. Entschieden war wohl Brett 5. Neuling Alexander Iziumschi hatte, nach einem Fehler, einen ganzen Turm weniger. Doch mit drei verbundenen Bauern kämpfte er weiter und sein Gegner, Gerd Kahle, verzweifelte an einer Drohung und bot plötzlich überraschend Remis das Alexander sofort annahm. Die spätere Analyse ergab jedoch einen klaren Vorteil für den Hergisdorfer (+10,7 bei shredder). Wenig später musste allerdings Markus, zwei Züge vor dem Matt aufgeben. Der Angriff mit den drei Schwerfiguren auf g7 und h6 war nicht mehr zu verteidigen. Es stand 1,5:1,5 und trotzdem waren wir eigentlich optimistisch.

Jaron

Jaron

Das lag vor allem an einem stark spielenden Jaron Rumpold. In der entscheidenden Phase hatte sein Gegner, um Spiel zu bekommen, einen Läufer geopfert und Jaron spielte das Endspiel, vor allem gegen einen Freibauern, sehr stark. Sein Gegner gab nach 52 Siegen auf und unsere Mannschaft ging in Führung. Leider „kippte“ zu dieser Zeit Brett 6. Georg, eigentlich mit starkem Angriff, traf eine falsche Entscheidung, danach hatte sein Gegner einen Turm mehr und nach 75 Zügen gab er auf. Es stand wieder Unentschieden. Hochspannung dann im Finale an Brett 3. Eric Koch hatte ein Endspiel mit Turm und Freibauer gegen Freibauer und Springer. Remis war es immer, aber laut späterer Analyse wohl auch gewonnen. Doch sein Gegner spielte es letztlich sehr stark und als der weiße Freibauer vor der Verwandlung stand, einigte man sich dann, nach über drei Stunden auf Remis. Ein wohl gerechtes Ergebnis nach großem Kampf aller und Auftakt gelungen!

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