1. Spieltag Bezirksoberliga

Auftaktniederlage mit verpassten Chancen

Die neue Saison in der Bezirksoberliga begann für unsere Erste mit einem Auswärtsspiel gegen SG 2011 Sennewitz. Unsere Gegner hatten sich in der Sommerpause verstärk, so dass es nicht mehr die alte Mannschaft war, gegen die wir in der vergangenen Saison hoch gewinnen konnten. Ohne Lars, dafür mit Calvin am achten Brett, für den es sein Debüt in der ersten Mannschaft war, ging es los.

Schon im frühen Mittelspiel verlor Calvin eine Leichte. Er spielte weiter und tauschte alles bis auf die zwei Bauern ab. Dann opferte sein Gegner den Springer für einen Freibauern. Doch das Opfer war nicht korrekt. Bei genauem Spiel konnte Calvin eine Pattsituation erzeugen. Leider verschenkte er ein Tempo und wurde selber Matt gesetzt.

Dann folgten im kurzen Abstand drei Remis. Nelly kam in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern an und konnte nichts mehr machen. Julius spielte mit einem Springer gegen Läufer und konnte die Stellung trotz einiger Bauernschwächen zusammen halten. Und schließlich Charlotte in einer aktiven Stellung mit Remis, vielleicht etwas zu früh.

Anton strebte ein scharfes Spiel an und vernachlässigte dabei seine Entwicklung, bis er mit einem Bauernverlust dafür bestraft wurde. In einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern war das für seinen Gegner ausreichend für den Sieg.

Frank kam gut aus der Eröffnung raus und war dabei seine Stellung zu konsolidieren, als er die gegnerischen Türme auf die achte Reihe rein lies. Das kostete ihm die Initiative und schließlich die Partie.

Bei Matti fing die Partie alles andere als leicht an. Er verlor in der Eröffnung einen Bauern, konnte dann aber die Initiative übernehmen. Matti entwickelte einen starken Angriff auf den gegnerischen König und konnte nach ungeschickter Verteidigung des Gegners den vollen Punkt einfahren.

Als letzter war Yury fertig. Er gewann schon in der Eröffnung einen Bauern, doch er wählte während der ganzen Partie die kompliziertesten Varianten, anstatt das Spiel zu vereinfachen. Am Ende wurde es ein Turmendspiel mit zwei Mehrbauern, doch das reichte nur für einen halben Punkt.

Zum Schluss stand es 3:5 aus unserer Sicht. Ein ganzer Brettpunkt mehr war auf jeden Fall drinnen.

Yury Golitsyn

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