Kreisliga 4. Spieltag (2. Fassung)

Klarer Auswärtssieg der Dritten gegen „halben“ Gegner

Unser drittes Spiel der Saison fand diesmal auswärts bei der vierten Mannschaft vom PTSV Halle statt. Die schlechte (oder gute?) Nachricht folgte noch vor Rundenbeginn. Der Gegner war nur mit zwei Mann angetreten und so folgten

die ersten beiden kampflosen Punkte am ersten und vierten Brett für Familie Wähler. Da hätte man auch ausschlafen können. Somit war ein Mannschaftspunkt schon sicher und es lag nun an Jaron und Calvin den zweiten Punkt zu sichern. Jaron an Brett 2 hatte da zweifelsfrei die schwerere Aufgabe mit seinem Gegner, der beachtliche 1663 DWZ-Punkte mitbrachte. Der DWZ-Unterschied von knapp 400 Punkten schien Jaron aber nicht sonderlich zu beeindrucken und er spielte eine absolut fehlerfreie und konzentrierte Partie. Im Mittelspiel fand er eine sehr schöne Variante mit scheinbarem Qualitätsopfer (Turm gegen Läufer), die im Abtausch aller Schwerfiguren endete und sogar einen Bauerngewinn einbrachte. Das entstandene Endspiel mit Springer auf beiden Seiten und Mehrbauer nutze Jaron zum Remisgebot, welches der Gegner auch dankend annahm. Jaron holte somit ein sensationelles Unentschieden und machte den Mannschaftssieg perfekt. Calvin sah sich zunächst mit forsch aufrückenden gegnerischen Bauern vor der eigenen Königsstellung konfrontiert. Dieser Baueransturm kostete ihn beim Gegenangriff einen Springer gefolgt vom forcierten Dametausch. Calvin allerdings mit Entwicklungsvorteil kämpfte sich zurück und eroberte im weiteren Partieverlauf drei Bauern, was die verlorene Leichtfigur kompensierte. Nach einem gegnerischen Springereinsteller war Calvins Bauermajorität nicht mehr zu halten und unser überraschend deutlicher 3,5 : 0,5 Sieg war besiegelt.
Ein großes Lob für die beiden starken Partien. Dafür hat sich das Aufstehen dann doch noch gelohnt.

Markus Wähler

Teutschenthal II gegen SV Roter Turm II 0 : 4

Heute fällt der Bericht so knapp aus, wie es brauchte, um als Sieger der Paarung festzustehen. Kleiner Tipp, die Fahrzeit war länger als die individuelle Bedenkzeit. Deswegen seien heute nur die Dauer der Partien genannt. Als erstes beendete Matti nach 15 Minuten, gefolgt von Luisa nach 20 Minuten. 9:45 Uhr stand mit Avelines Sieg bereits fest, dass wir die zwei Punkte nach Halle holen. Zu diesem Zeitpunkt war am ersten Brett mit Tausch Springer gegen Bauer und einem Plus von mindestens zwei Bauerneinheiten die Partie im höheren Sinn schon gewonnen. 10:55 Uhr stand dann der makellose Mannschaftssieg endgültig fest, der uns die Tabellenführung brachte.

Frank Pietsch

 

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