6. Spieltag der Kreisliga

Wegen Personalmangels wurde die Partie auf den heutigen 23.02. verschoben. Für das 1. Brett konnte niemand gefunden werden, so dass der erste Punkt schon vor Spielbeginn feststand. Dank der Fairness-Regelung in der Kreisliga war das bereits am Anfang der Woche bekannt.
Mit diesem soliden Vorsprung startete der Wettkampf. In der Eröffnung zog Mattis Gegner den gefesselten Königsspringer. Langes Überlegen. Ist hier eine Falle wie im Seekadettenmatt? Aber es war nichts zu finden und so erlangten wir entscheidenden Vorteil durch den Tausch Läufer gegen Dame, zumal Weiß das Rochaderecht verlor. Der Rest war Formsache und wir hatten bereits nach 45 Minuten das Mannschaftsunentschieden sicher.
An Brett 2 und 3 wurde dafür umso mehr gekämpft. In komplizierten, aber immer ausgeglichenen Stellungen bot Georg nach einem Abtausch Remis an, das angenommen wurde und vollkommen berechtigt war. Es wurden sich noch die Ideen und Pläne gezeigt, die aber keinen Vorteil für Georg gebracht hätten und so war der Sieg der 3. Mannschaft gesichert.
Nach guter Eröffnung verlor Josef im Mittelspiel die Qualität. Sein Gegner nutzte dies aus, um seine Stellung zu verbessern. Doch Josef hatte noch einen Trumpf. Wie aus heiterem Himmel opferte er einen Turm, um ihn wenige Züge später zurück und zusätzlich auch die Qualität durch Springergabel zu gewinnen. Folgerichtig bot er jetzt Remis an. Sein Gegner wollte vorerst weiter spielen, patzte aber und hatte Glück, dass Josef sein Remisangebot annahm.
Dieser 3-zu-1-Sieg beschert uns einen soliden 4. Platz in der Tabelle. Mit 8 Punkten aus 6 Spielen ist das Saisonziel von 9 Mannschaftspunkten nahezu erreicht.
Frank Pietsch
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