Der 5. Tag 28. Mai 2026
Ab jetzt gibt es am Tag nur noch eine Runde, heute war der Vormittag erstmal frei, sozusagen, um die letzten (geistig-kreativen) Kräfte zu mobilisieren. Mit dem Lied „Schwarz oder Weiß“ ging es dann, wie immer, für alle in Runde 7. Unsere Drei hatten heute alle Schwarz.
Und bei Luisa gegen Emmy Posske (Elmshorner SC von 1896) ging es am Dameflügel gleich richtig ab.
„Genau so!“ habe ich am LAP-Top spontan gerufen, als sie, im 14. Zug einen Läufer fangen konnte. Und im 18. Zug, noch …Dc6 finden? Jawohl! Und so ging es weiter. Mit dem unscheinbaren 21. …c4 bereitete sie ein Spieß mit Turmgewinn vor. Zum Schluss blieb Emmy nur noch ein Springer. Den tauschte Luisa cool gegen ihren Turm und ihr g- Bauer kam zur Dame. Mattsetzen? Kein Problem! Luisa brauchte 5 Züge und das „Sahnehäubchen“ war ein Springeropfer zum Matt in 1 nach 3 Stunden, bei guter Bedenkzeitausnutzung, PERFEKT!!!
An die Mutti habe ich geschrieben: „Deine Tochter und ich haben einen schönen Nachmittag. Macht viel Spaß, ihr Spiel zu sehen…Sie findet im Moment fast alle frechen Züge…“
Aber: auch die Mutti hat im inoffiziellen Familienwettkampf bei dieser DEM die 5. Runde gewonnen. Es steht also 3:3. Und auch die aggressive Muttipartie konnte man eingeben!
Ganz anders Ali. Scheinbar haben ihn die vielen 1800er und 1900er „geschafft“. Nach der schwachen, ideenlosen Partie gestern war die 7. Runde gegen Marnin Classen (SV 1926 Riegelsberg) aus dem Saarland nicht viel besser. Probleme dieses Mal schon in der Eröffnung, im 14. Zug stellte er einen Springer ein, dann wickelte sein Gegner clever ab und nach nur 24 Zügen gab Ali auf.
Greta traf auf Emily Kotliarova (SK Bad Homburg 1927). Interessant: Greta hatte in der dritten Runde gegen Dorothea Sicheng Xu, das 2. Brett der bei der DVM erfolgreichen Mannschaft des SK Bad Homburg, gespielt. Greta traf mit Emily Kotliarova nun auch auf das 3. Brett. Nachdem Remis von gestern Nachmittag, gab es auch in Runde 7 ein Unentschieden, der erste halbe Punkt mit Schwarz überhaupt. Auch in dieser Partie war sie immer im Minus und hatte etwas Glück, dass auch ihre Gegnerin nicht immer die besten Züge fand. Mit -1,7 rettete sich Greta im 42. Zug ins Remis.
