3. Runde Verbandsliga

Ein knapper Sieg gegen den Aufsteiger aus Zeitz

Nach einer fast zweimonatiger Pause sind wir zur dritten Runde der Verbandsliga nach Zeitz gereist. Der Wettkampf verlief wie im Vorfeld erwartet: die Gastgeber holten ihre Punkte an den vorderen Brettern, während wir unsere Chancen an den hinteren Brettern nutzten.

Am Brett zwei verlief die Partie von Yury sehr positionell. Yury stand von Beginn an etwas eingeengt und übersah dann eine Doppeldrohung von Weiß, wonach eine Leichtfigur und die Partie verloren gingen. Sehr taktisch ging es bei Matti am Spitzenbrett zu. Im Mittelspiel verlor er einige Bauern, welche seinen König schützten. In Folge dessen wurde der König sämtlichen Schachs von allen Seiten ausgesetzt und wanderte quer übers Brett, bis er Matt gesetzt wurde. Die Partie von Lars am dritten Brett verlief ähnlich unglücklich wie die beiden anderen. Lars fand von Beginn an keinen klaren Plan und seine Figuren konnten keine guten Felder finden. Nachdem seine Königsstellung etwas geschwächt wurde, griff Schwarz auf der offenen Linie an und gewann schnell.

An den anderen Brettern standen wir aber besser, was auch die Ergebnisse zeigten. So gewann Oleh seine Partie, nachdem sein Gegner den eigenen König schwächte. Dieser war alleine der schwarzen Dame und dem Springer ausgesetzt. Um das Matt abzuwehren, war Weiß gezwungen seine Dame zu geben, wonach die Aufgabe folgte. Sehr souverän war der Sieg von Roman am fünften Brett. Im Mittelspiel gewann Roman einen Bauern und wickelte danach in ein gewonnenes Bauernendspiel ab. Der Gegner gab unmittelbar vor dem entscheidenen Bauerndurchbruch auf. Am Brett vier nutzte Lenhard seinen Raumvorteil am Damenflügel in Verbindung mit der Grundreihenschwäche von Weiß aus. Um die schwarzen Bauern zu stoppen musste Weiß seinen Springer opfern und übersah kurz danach noch eine Springergabel. Der einzige, der seinen Vorteil nicht in einen vollen Punkt umwandeln konnte, war Ferdinand am achten Brett. Er gewann früh einen Bauern und ging vielleicht etwas zu früh in ein Läuferendspiel über. Dort schaffte sein Gegner den gefährlichen Freibauern von Schwarz rechtzeitig aufzuhalten und die einzige Schwäche gedeckt zu halten. Die Partie endete mit der Punkteteilung.

Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Teams jeweils 3,5 Punkte auf dem Konto und es lief die letzte Partie von Markus am Brett sieben. Nach einem eher ausgeglichenen Mittelspiel ging es in ein Endspiel mit je einem Turm und einer Leichtfigur. Markus besaß einen aktiven Läufer gegen einen Springer. Zudem konnte er zahlreiche schwache Bauern von Schwarz angreifen und nacheinander gewinnen. Die Partie ging schneller zu Ende als erwartet, als Schwarz ein Matt übersah.

Dank dem Sieg von Markus konnten wir einen knappen Sieg gegen den zweiten Aufsteiger einfahren.

Runde3 Verbandsliga

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