Norddeutsche Vereinsmeisterschaften 2026 u12 in Magdeburg (4. Tag)

Der 4. Tag, 13. September 2026

Trister Nieselregen und etwas Hektik prägte den Beginn des letzten Tages. Doch an dieser Stelle muss ich mal meine drei Jungs loben, die fleißig geholfen haben, dass der Trainer das packt mit Zimmer räumen, Betten abziehen und so. Ein wenig Vorbereitung, vor allem für die Schwarzspieler, vor allem wegen „f7“ gab es dann aber doch und dann konnte sie los gehen, die Mission „nicht Letzter werden“.

NDVM 3

NDVM 3

Nach knapp 90 Minuten musste man feststellen: Mission aus unserer Sicht war krachend gescheitert. In unglaublichem Tempo gab es die dritte 0:4 Klatsche und dieses Mal mit katastrophalen Leistungen. „Schön, dass ihr uns immer eine Fijur geschenkt habt“, sagte Holger Borcherts in seinem Berliner Dialekt, bei dem ich mich fast für den Auftritt unserer Kinder entschuldigen musste. Mit Davyd fing es an. Er geriet durch schwache Züge in die Defensive und zog dann auch noch die Schutzfigur weg. Was folgte waren Gabeldrohungen, Gabeln und sogar Matt nach 22 Zügen (in 30 Minuten!). Ähnlich war es bei Mark. Drei übersehene Springergabeln mit Figurenverlust sind eben zu viel. Es folgte die Aufgabe nach knapp einer Stunde (32 Züge). Und nachspielen konnte man die Partien von Mark und Davyd auch nicht. Wenigstens wieder Unentschieden? Nein, nach nur 75 Minuten war die Niederlage perfekt. Da kam Florian: „Ich habe auch verloren!“ Am Anfang recht gut, dann musste er, im 17. Zug, einen Bauern gegen einen eingesperrten Läufer tauschen und geriet immer mehr in Nachteil und ab dem 29. Zug spielte er mit zwei Springern weniger. Diese Springer, gemeinsam mit einem Turm, sorgten schließlich für ein „schönes“ Matt nach 44 Zügen. Und sogar Sascha beteiligte sich am „Figurengeschenktag“. Er verlor bereits im 12. Zug einen Läufer und zwölf Züge später einen Springer. Das Ende wollte er dann nicht mehr sehen: Aufgabe im 26. Zug. 0:4!!
Wenig motivierte Rostocker unterlagen dann noch im Mecklenburg-Vorpommern-Duell gegen kämpfende Schachfreunde Schwerin und so gegen 11.00 Uhr stand unser letzter Platz fest. Experiment wohl nicht erfolgreich.
Ich schickte dann, so nach und nach, alle nach Hause, um den Verein allein würdig zu vertreten. Ich sammelte die Urkunde für Platz 18, 6 kleine Pokale und einen Schachkalender ein. Auch die Trainer wurden unter großem Beifall wieder nach vorn gerufen und geehrt.
Fazit der NDVM 2026 u12 (siehe Anfang): „Ganz ohne Mädchen geht (beim Roten Turm eben) die Chose nicht!
Und noch etwas erfreuliches zum Schluss: Davyd und Tim haben jetzt eine DWZ-Zahl!
Bis nächste Woche!